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Neopor® News

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Neues zu Neopor®

Hier informieren wir Sie über neue Entwicklungen und interessante Anwendungen mit unserem silbergrauem EPS Neopor®, sowie Neuigkeiten zu unserem Klassiker Styropor®.

01.07.2020

Acht Gründe für EPS

Expandiertes Polystyrol, kurz EPS, als Fassadendämmstoff im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) einzusetzen, hat Vorteile. Hier finden Sie die wichtigsten acht im Überblick.
Ruthenstraße (15)

 

1. Wiegt wenig und ist einfach zu verarbeiten

EPS ist sowohl als Material selbst wie auch in seiner Verarbeitung äußerst kostengünstig. Prinzipiell kann EPS in jede Form gepresst und danach einfach gefräst, gesägt oder mit einem Glühdraht ohne Kraftaufwand passgenau zugeschnitten werden. Schutzkleidung oder Masken sind nicht erforderlich. Aufgrund seines geringen Gewichts ist es darüber hinaus leicht zu transportieren.
 

 

 

 

 

2. Dämmt gut

EPS weist eine geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,032 bis 0,040 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m2K)) auf. Dadurch ist sein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) ebenfalls gering.
Generell gilt: Je geringer die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes, umso besser dämmt er, denn die Dämmwirkung ist höher, wenn weniger Wärme durch den Stoff geleitet wird. Dieselbe gute Dämmwirkung erzielt Neopor® bereits bei niedrigem Gewicht. So wird die Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/m2K bei besonders hoch entwicklten Typen von grauem EPS schon bei etwa 15 kg/m3 erreicht, also mit einem sehr geringen Materialeinsatz. Da EPS das Prinzip der Dämmung von "eingeschlossener" Luft nutzt und eine geringe Wasseraufnahme aufweist, bleibt die Dämmwirkung auch über Jahrzente konstant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Wärmedämmung und Branschutz im Gebäudebestand, IFB Bauforschung, 2017

 

3. Universell einsetzbar

EPS wird in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt - besonders dort, wo es um die Trennung zwischen kalt und warm geht - etwa bei der Wärmedämmung von Gebäuden oder anderen Isolierfunktionen. Wegen seines geringen Gewichts und der einfachen Handhabung auf der Baustelle hat sich EPS in vielen Teilen der Gebäudehülle durchgesetzt, an der Fassade, am Dach und im Perimeter-Bereich. Bei der Verarbeitung und der Entsorgung gelangen im Gegensatz zu vielen anderen Dämmstoffen keine Fasern in die Atmosphäre. Auch in den Punkten Druckfestigkeit, geringe Wasseraufnahmen und Feuchtigkeitsbeständigkeit schneidet EPS überdurchschnittlich gut ab. Außerdem ist EPS äußerst langlebig, weil nahezu unverrottbar und dennoch recyclingfähig.

 

4. Brandschutz: Streng geprüft und sicher

Strenge Brandschutzvorschriften sorgen dafür, dass Fassadensysteme sicher und dauerhaft als schwer entflammbare Fassade ausgeführt werden. Bis vor Kurzem wurden EPS-Dämmplatten noch nach der deutschen DIN 4102.1 geprüft und als B1 "schwer entflammbar" gekennzeichnet. Um gerade in der Übergangsphase zwischen europäischer und deutscher Brandklassifizierung der Dämmplatte möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, hat die Branche ein freiwilliges Qualitätssystem entwickelt. Kein anderer Dämmstoff wird aktuell so scharf geprüft. 

Mehr zum Thema Brandsicherheit von WDVS

 

5. "Graue Energie": Die Herstellungsenergie ist schnell wieder eingespart

Die Engergie, die für die Herstellung von expandiertem Polystyrol nötig ist (graue Energie), wird durch seine Dämmwirkung und die damit verbundene Einsparung von Heizenergie in der Regel nach bereits ca. 2,5 Jahren egalisiert. Den reinen Verbrauch an Erdöl spart eine Dämmung der Fassade mit EPS bereits innerhalb einer Heizperiode wieder ein.

 

6. Recycling ist möglich

Moderenes EPS mit polymerem Flammschutzmittel ist vollständig recyclebar. Frische EPS-Abschnitte werden bereits heute vom Hersteller oder Entsorger zurückgenommen und mechanisch recycelt. Da alte EPS-Dämmplatten das Flammschutzmittel HBCD enthalten, das bis 2015 eingesetzt wurde, heute jedoch verboten ist, dürfen diese alten Dämmplatten einem Recycling nicht zugeführt werden. Daher ist aus heutiger Sicht die energetische Verwertung in Müllheizkraftwerken der ökologische Weg. Labortechnisch ausgearbeitet ist inzwischen ein physikalisch-chemisches Verfahren, bei dem auch verunreinigte Dämmstoffe und solche, die das bis 2015 übliche Flammschutzmittel HBCD enthalten, in ihre Grundbestandteile aufgelöst und erneut in den ursprünglichen Produktionsprozess eingeschleust werden können. Dieses "PolyStyreneLoop"-Verfahren geht in Kürze in den technischen Großversuch.

Mehr zu den Ansätzen im Recycling von EPS

 

7. Aufwand für Sanierung nach 4 bis 10 Jahren amortisiert

Die Amortisationszeit hängt immer vom Zustand des Gebäudes ab und muss im Einzelfall bewertet werden. Je schlechter der energetische Ausgangszustand der Bausubstanz, desto schneller amortisiert sich eine Fassadendämmung. Bei der EPS-Dämmung eines Hauses, das in den 60er und 70er Jahren, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 errichtet wurde, ist das nach Berechnungen des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) in der Regel nach etwa vier bis zehn Jahren der Fall.

Durschnittliche Amortisationszeiten unterschiedlicher Dämmmaßnahmen:


Studie: Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen (FIW, 2015)

8. Guter Schutz für Fassaden

Eine Gebäudehülle unterliegt verschiedenen Beanspruchungen, die von mechanischen Belastungen bis zu Witterungseinflüssen reichen. Im Laufe der Jahre leidet jede Fassade; sie wird rissig oder stumpf und damit langsam unansehlich. Wenn der Zeitpunkt für Instandhaltungsmaßnahmen an Putz und Farbe gekommen ist, lohnt es sich, auch über energetische Sanierungsmaßnahmen nachzudenken. Die Dämmung mit EPS ist hier ein wirkungsvoller und nachhaltiger Schutz. Gleichzeitig ist die gedämmte und neu verputzte Fassade bei entsprechender Planung und Gestaltung optisch sehr ansprechend.

 

Mehr zur Wirtschaftlichkeit einer EPS-Dämmung

 

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